Organisation

Digitalisierung in der Kulturellen Bildung – ein Metaprojekt

Das Meta-Vorhaben zur BMBF-Förderlinie »Forschung zur Digitalisierung in der kulturellen Bildung« hat die Aufgabe, die in dieser großen Förderlinie versammelten Projekte zu unterstützen und zu begleiten. In zwei Teilprojekten für theoretische und qualitative Zugänge (Teilprojekt 1 unter Leitung von Prof. Dr. Benjamin Jörissen) bzw. quantitative Zugänge und Forschungssynthesen (Teilprojekt 2 unter Leitung von Prof. Dr. Stephan Kröner, beide FAU Erlangen-Nürnberg) führt »DiKuBi-Meta« Forschungserkenntnisse im Schnittfeld von Digitalität und kultureller Bildung auf der Grundlage eigener, international angelegter, empirisch fundierter Expertisen und Forschungssynthesen zusammen, ordnet sie in ihrer gesellschaftlichen sowie bildungswissenschaftlichen Bedeutung ein und identifiziert dabei auch Anschlussmöglichkeiten, Forschungsbedarfe und -lücken. Von besonderer Bedeutung sind dabei auch Fragen des Forschung-Praxis-Transfers und seiner Gelingensbedingungen.

In Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern dieser Tagung verfolgt das Teilprojekt 1 von »DiKuBi-Meta« das Ziel, dazu beizutragen, die bestehenden Lücken zwischen medial-kommunikativen und ästhetisch-künstlerisch bzw. kulturtheoretisch orientierten Forschungszugängen weiter zu schließen, somit Forschende aus Medienpädagogik und Kultureller Bildung besser zu vernetzen und Forschungsfragen und -ansätze gegenseitig besser sichtbar zu machen. Leitend ist dabei die theoretisch und empirisch basierte Einsicht in die enge Verbindung von Medialität und Ästhetik im Kontext digitaler und post-digitaler Kulturen. Dabei wird die Forschung zur Kulturellen Bildung auf mediale und medientechnologische bzw. Problemstellungen der medienpädagogischen Forschung verwiesen; umgekehrt eröffnen kulturelle und ästhetische Zugänge, etwa die Frage nach dem Potenzial auch künstlerisch und designtheoretisch verfahrender Forschungsdesigns, neue Möglichkeiten, die ästhetische Momente und Aspekte von Digitalität für die Forschung zugänglich zu machen.

 

Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung

Das Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung wurde 2010 für den kollegialen und interdisziplinären Austausch über Fragestellungen und Forschung in der Kulturellen Bildung gegründet. Ziel ist die Vernetzung, die fachliche Diskussion über disziplinäre Grenzen hinweg und die Rückwirkung in die Praxis. Zentrale Bestandteile des Netzwerks bilden die jährlichen Netzwerktagungen, die halbjährlichen Forschungskolloquien, der Koordinierungskreis und Cluster mit thematischen Schwerpunkten. Neben der Website (www.forschung-kulturelle-bildung.de), auf der aktuelle Publikationen und Veranstaltungen vorgestellt werden, informiert ein regelmäßiger Newsletter über Aktuelles im Netzwerk und Forschungsbereich der Kulturellen Bildung.

 

Sektion Medienpädagogik (DGfE)

In der Sektion Medienpädagogik sind Erziehungswissenschaftler:innen organisiert, deren Arbeitsschwerpunkt auf medienpädagogischen Fragen in Forschung und Lehre liegt. Aktuell sind über 280 Wissenschaftler:innen in der Sektion Mitglied, darunter auch Kollegen:innen aus Österreich und der Schweiz.

Die Sektion

  • führt seit 2003 jährlich eine Frühjahrs‐ und Herbsttagung durch
  • bietet in Kooperation mit der Otto-von-Guericke-Universität mit dem Magdeburger Theorieforum seit 2009 jährlich eine Plattform für intensive Diskussion
  • fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs u. a. im Rahmen eines Doktorand:innen‐Forums, einer speziellen Kommunikationsplattform und – seit 2011 – durch die Vergabe eines Promotionspreises
  • gibt seit 2001 das Jahrbuch Medienpädagogik (bis 2018 bei Springer VS, danach als Sonderband der Zeitschrift MedienPädagogik) und seit 2000 die open access Zeitschrift MedienPädagogik heraus
  • informiert die Sektionsmitglieder regelmäßig über einen Newsletter (seit 2012 in Form von Rundmails).

Die Mitglieder der Sektion Medienpädagogik setzen sich in Lehre und Forschung vor allem mit Fragen der Medienbildung und Medienerziehung, der Mediensozialisation und der Mediendidaktik (Lehren und Lernen mit Medien) auseinander. Ihre empirischen, methodischen und theoretischen Ansätze greifen nicht nur Fragestellungen aus allen Bereichen der Bildungswissenschaften, der Kommunikations‐ und Medienwissenschaft auf, sondern gerade auch solche Probleme und Themen, die im Schnittpunkt zwischen diesen Feldern liegen. Zahlreiche Medienpädagog:innen arbeiten in der Bildungs‐ und Lehr‐Lernforschung, wo es um die Gestaltung mediengestützter Lernumgebungen für selbstgesteuertes Lernen in den verschiedensten Bildungsbereichen und um die Sicherung geeigneter institutioneller Rahmenbedingungen für solche Lernumgebungen geht.

 

Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Kultur und ästhetische Bildung
BMBF Rahmenprogramm Empirische Bildungsforschung
MedienPädaogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung